Rockabilly May Dance am 30.04.2012 in Witten
Dieses Mal war May Dance im Hapa Haole in Witten. Wir waren noch nie dort und dementsprechend gespannt. Um 19 Uhr war Einlass in den Saal und entgegen aller Befürchtungen, gab es noch genug Karten an der Abendkasse.

Der Saal an sich ist groß genug für eine solche Veranstaltung. Sehr schön ist auch die Einrichtung im Tikistil. Es gibt auch ein Außengelände, wo gegrillt und Getränke verkauft wurden. Das ist schon einmal eine gute Voraussetzung für ein Konzert. So gegen 20 Uhr ging es los.
Als Erstes spielten die Beerbellys aus Spanien sehr guten Authentic Rock ‚n,Roll. Hervorzuheben war beispielsweise der klasse gespielte Song „ Rock House“ , da konnte man gut mitboppen. Das Publikum gab sich, wie immer zurückhaltend und verhalten, wenn eine relativ unbekannte Band spielt. Dieses lag aber auch an dem guten Wetter und
viele Gäste verweilten noch draußen im Garten. Nach und nach kamen aber immer mehr Leute in den Saal. Am Ende des Sets brachte jeder der Beerbelly-Musiker noch ein Solo. Der Sänger hatte ein paar verwegene Gestalten des Publikums auf die Bühne geholt. Komischerweise waren es einige derselben Leutchen wie beim Moersquake eine Woche zuvor. Allmählich sanken auch die Temperaturen draußen und es zog die Leute in den Saal, wo man jetzt schon gut angeheizt für den weiteren Verlauf des Abends war.

Die Musik vom Plattenteller war ein Mix aus unterschiedlichen Rock,n,Roll Richtungen und kam in den Bandpausen gut an.
Der eigentliche Hauptakt, Rock,a,Billy Mafia, spielte als zweite Band von Dreien. Was an sich doch sehr ungewöhnlich ist.
Wie erwartet füllte sich der Saal auch sehr schnell. Dann legten die drei Nordlichter auch schon los. Was sie musikalisch ablieferten, war wieder erste Sahne. Man merkte ihnen die Spielfreude an. Der Bass knallte, das Schlagzeug hämmerte und die Gitarre fenderte. Leider war der Gesang nicht allzu gut zu hören, ein Phänomen welches uns schon des Öfteren bei anderen Konzerten aufgefallen ist. Wie dem auch sei, die Stimmung war sehr ausgelassen und es wurde viel getanzt und mitgesungen. Bei „Der Falsche Weg Nach Haus“ kochte der Saal fast über. Björn lieferte ein Schlagzeugsolo vom Feinsten, auch Karsten nahm sich zwei Schlagzeugstöcke und trommelte auf dem Bass mit. Im Publikum wurde derweil Pogo getanzt.
Es war ein Hammerauftritt der drei Elmshorner. Ob die dritte Band des Abends das wohl noch toppen kann, eine spannende Frage!
Wir haben ja viel erwartet, aber nicht das, was dann kam. Mafia wurde von der Stimmung her noch getoppt! Dies schafften The Spunyboys aus Frankreich. Trotz Cover Songs war die Darbietung der Band einfach klasse. Der Saal war über dem Siedepunkt.
Der Bassist, gleichzeitig der Sänger und Entertainer gab von Anfang an alles. Der Kontrabass flog mehrfach durch die Luft, er stand, setzte oder legte sich bei jedem Lied auf ihn und turnte ausgiebig.
Die anderen beiden machten zwar nicht so eine Show, aber sie rockten, dass das Holz sich bog. Selbst Ted von der Mafia boppte und tanzte mit. Die The Spunyboys waren so gut, dass sie mehrmals Zugaben geben musste. Wo nehmen die Jungs nur die Kraft dafür her? Den Auftritt wird man so schnell nicht vergessen. Sie spielten über anderthalb Stunden lang. Da wird einem um die Zukunft des Rock ,n, Roll nicht bang.
Im Anschluss gab es noch einen Record Hop, doch der Saal leerte sich ziemlich schnell. Es war auch schon sehr spät oder früh, je nachdem wie man es sah.
Wir erlebten einen Superabend und die Rock ,n, Roll Gemeinde war vollauf zufrieden.
Text: S. H. Reuter (hr)/Isabel Oerke (i.s.o.)
Fotos: Isabel Oerke (i.s.o.)/S. H. Reuter (hr)
Fotos
Gelungener Festivalauftakt in Moers
Am 20/21.04.2012 ging das erste Rock ’a‘ Billy Moersquake, über die Bühne. Der 20. war ein Pre-Party Abend mit Record Hop: Die eigentliche Party ging dann am Samstag, 21.04.2012 los.Das Gelände ist sehr einladend und auch groß genug für solche Veranstaltungen. Im Bollwerk 107 gibt es auch sehr viel Platz und somit war man nicht auf einem Punkt geknubbelt. Draußen wurden am Samstag ab 12 Uhr schon Amerikanische Oldtimer gezeigt und für den großen Durst durfte ein Bierstand gegenüber dem Bollwerks 107 nicht fehlen.
Innen fand man an drei Verkaufsständen mit Klamotten, Gürtelschnallen etc. alles was das Rock and Roller Herz begehrt. Außerdem war das Bistro sehr einladend und die Preise für Essen und Trinken gingen auch in Ordnung.
Das Event war mit vielen Vertretern aus der Rock,n,Roll Szene sehr gut besucht. Selbst aus Frankreich waren die Rockabillies angereist. Das fand ich für den erstmaliges Event schon sehr bemerkenswert.. Die Musik vom Plattenteller heizte, dank DJ Holgi schon von Anfang an gut ein.
Die erste Band des Abends waren die Rockameier. Die vier Jungs sind die Lokalband aus Moers. Ich kannte die Band noch nicht und konnte mir auch nicht viel drunter vorstellen. Als die Gruppe anfing, standen vorne an der Bühne größtenteils wohl Freunde der Jungs, die sehr textsicher mitsangen. Was ich immer schade finde ist, dass bei unbekannteren Bands der größte Teil des Publikums gar nicht im Saal ist. Gerade wegen der Musik geht man doch auf so eine Party.
Was mich überraschte war, das die Band auf Deutsch gesungen hat. Find ich persönlich sehr angenehm. Es gibt zu wenig Bands in der Szene die auf Deutsch singen. Musikalisch haben die Vier auch sehr überzeugt. Schön gerade heraus und sauber. z.B. war „Johnny B. Good“ klasse gespielt und lud zum Mittanzen ein. Die Band hat sehr hohes musikalisches Potenzial und man kann ihnen nur wünschen, dass sie bald bekannter werden. Klasse auch die spaßigen Stücke„Toilettensong“ und „Erste Sahne“.
Tom Toxic & die Holstein Rockets waren die zweite Band. Da ich die Band schon öfter gehört habe, wusste ich in etwa was auf mich zukommt. Der Saal wurde auch schon voller und die Stimmung ging deutlich nach oben. Man merkte der Truppe an, dass sie an diesem Abend Spaß hatte. Von Anfang an machten sie Druck und mit jedem Stück ging der Partylevel nach oben. Die drei Jungs und das Mädel spielten schön laut, hart und drauflos. Es war schwer, einfach still zu stehen und Fotos zu machen, da der Act so gut war.
Manche Lieder, ließen Einflüsse der anderen Holsteiner Band; namens Rock ’a‘Billy Mafia erkennen. Kommt eventuell. daher, dass sie öfter die Vorband von Mafia sind. Die Version des Rammstein Hits „ Engel“ knallte voll rein. Der Paradesong ist natürlich “Hot Rod Rebell“. Da ging das Publikum nach vorn und sang aus vollem Hals mit. Super Auftritt. So konnte der Abend weitergehen.
Lou Cifer and the Hellions waren dann die Dritten im Bunde. Was soll man dazu noch sagen? Es ist einfach ein harter und kraftvoller Teddyboy Rock. Schon vom ersten Lied an ging es zur Sache. Der Saal war voll und die Stimmung ging Richtung Siedepunkt. Es gibt kein herausragendes Stück, weil alle Songs einfach nur super waren. Außer “ DO YOU BELIEVE in Rock,n,Roll“. Das war der Höhepunkt des Abends. Der Sänger Lou Cifer ging voll aus sich heraus und machte einen Gottesdienst in Sachen Rock ’n ‘Roll.
Im Stil eines Gospelpredigers bekam er die göttliche Erleuchtung und verausgabte sich, bis zum Zusammenbruch. Auch das Publikum geriet in Entzückung und ein paar Gläubige stürmten die Bühne. Einfach eine perfekte Show. Für mich sind Lou Cifer and the Hellions die Nummer eins, was den englisch geprägten Teddyboy Rock angeht.
Die letzte Band waren meine Heimatband die Panhandle Alks. Sie sind immer wieder ein Garant für super Stimmung im Saal. Jedes Lied wurde mitgesungen und wirklich jeder im Saal kannte die Texte. Auch ich konnte mich nicht mehr zurück halten und sang bei „Ford Granada“, aus vollem Hals mit. Wer die Panhandle Alks kennt, weiß dass die Stimmung immer am Kochen ist, wenn sie spielen. Leider war an diesem Abend die Aussteuerung nicht gelungen. Das lag aber nicht an der Band, sondern am Mischpult. Die Instrumente waren sehr gut zu hören, aber der Gesang kam sehr hallig und extrem leise rüber. Das Publikum wies des Öfteren darauf hin, doch leider wurde der Sound nicht korrigiert.
Aber das brachte der Stimmung keinen Abbruch. Am Ende des Auftritts, wurde“ Bis zum bitteren Ende“ gespielt und Mitglieder der anderen Bands kamen zum Mitsingen auf die Bühne. Besser kann so ein Abend nicht zu Ende gehen.
Die Umbauphasen zwischen den Bands wurden mit genau 20 Minuten sehr schnell und gut abgewickelt. Auffallend waren außerdem noch die sehr sauberen sanitären Anlagen. Dies ist nicht immer selbstverständlich, besonders am Ende solcher Konzerte.
Selten habe ich ein Event, das zum ersten Mal ausgetragen wurde, so gut in Erinnerung behalten, wie das in Moers. Man kann nur hoffen, dass es den Veranstaltern gelingt, das nächste Moersquake auf die Beine zu bringen. Das würde in jedem Fall ein Jahreshighlight in der Rock and Roll Szene werden.
Let the good times roll
Text: S. H. Reuter (hr)
Fotos: Isabel Oerke (i.s.o.)
Street Mag Show 2012 – das American-Weekend in Hamburg
Am Sa./So., 19./20. Mai 2012 findet das traditionelle US-Car- & Harley-Meeting auf dem Hamburger Heiligengeistfeld statt.
Alle Liebhaber von US-Oldtimern, Show-Cars, VW-Bugs und Harley-Bikes können sich auf ein einzigartiges Event freuen, das längst Kultstatus genießt. Die traditionelle „Street Mag Show“ ist wieder in Hamburg.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder jede Menge toller Show-Acts für Euch. Der weltberühmte Terry Grant wird euch eine unglaubliche Stunt-Show vorführen die ihr so noch nicht gesehen habt. Für die Ohren gibt es den Sound des 3.800 PS-starken Funny-Dragsters vom Jürgen Nagel-Racing-Team. Eine weiteres Highlight ist die Lowrider-Show mit Andy Weber.
Samstag-Abend haben wird nach dem Sexy-Car-Wash die Hamburger Kultband “Mike and the Hellboys für Euch auf der Bühne.
Hier das komplette Programm.

Street Mag Show Hamburg 2012:
Sa. 19. Mai 2012
11.00 Uhr Zuschauer- Einlass
12.00 – ca. 19.00 Uhr Autopräsentation auf der Street- Bühne
Ca. 14.00 Uhr Lowrider- Show
Ca. 15.00 Uhr Dragster-Show mit 3800 PS Funny Car
Ca. 16.00 Uhr Stuntshow mit Terry Grant
Ca. 17.30 Uhr Lowrider- Show
Ca. 19.15 Uhr Sexy Car Wash
Ca. 19.30 – 21.30 Uhr Live- Fun- Rock´n Roll mit
“Mike & the Hellboys”
Ca. 21.30 – 22.00 Uhr Erotik- Striptease- Show
So. 20. Mai 2012
11.00 Uhr Zuschauer- Einlass
11.00 – ca. 16.30 Uhr Autopräsentation auf der Street- Bühne
Ca. 13.00 Uhr Lowrider- Show
Ca. 14.00 Uhr Stuntshow mit Terry Grant
Ca. 15.00 Uhr Dragster-Show mit 3800 PS Funny Car
Ca. 16.15 Uhr Lowrider- Show
Ab ca. 16.30 Uhr Finale: „Concours d’Elegance“ – Pokalverleihung an die Top Cars aus 2 Tagen!
Ca. 18.00 Uhr Ende
Golden Oldies Festival Ende Juli 2012 in Wettenberg
Vom 27. bis 29. Juli 2012 wird das mittelhessische Wettenberg bereits zum 23. Mal “Deutschlands Hauptstadt der Oldiemusik”. Für drei Tage steht der gesamte Ort unter dem Motto “Musik, Motoren, Memories”. Auf 9 Bühnen präsentieren 52 Musikgruppen Beat, Soul, Pop und Rock’n'Roll der 50er bis 70er Jahre. Natürlich erklingen auch Klassiker und Evergreens der 20er bis 40er Jahre am Fuße der Burg Gleiberg.
Neben dem umfangreichen Musikprogramm sorgen zahlreiche Aktionen, Ausstellungen und ein umfangreiches Kinderprogramm für Abwechslung. Auf dem Original “Nostalgie-Markt” erhalten Sie an rund 100 Verkaufsständen die Originalware der sogenannten “Wirtschaftswunderzeit”. Petticoats, Tulpenlampen, Schallplatten und Jukeboxen stehen in der Hauptstraße und in der Mehrzweckhalle zum Verkauf. Getreu dem Motto “Lifestyle und Luxus der 50er Jahre” flanieren nicht nur die die Damen auf der Hauptstraße unterhalb der Burg im Outfit der Zeit und die “Kinderwagenparade” in der Hauptstrasse am Samstag ab 17 Uhr ist inzwischen Kult.
Am Samstag, 28. Juli und Sonntag, den 29. Juli 2012, findet der automobile Höhepunkt statt: Die große Ausstellung der Klassikfahrzeuge. Zu diesem markenungebunden Treffen sind private Fahrzeugbesitzer und Oldtimerclubs herzlich eingeladen. Wer ein Fahrzeug bis Baujahr 1979 besitzt, kann sich mit seinem Fahrzeug zur Ausstellung am Samstag von 10-12 Uhr eintreffen. Die Ausstellung am Sonntag ist nur mit Anmeldung möglich.
1. Rockabilly Moersquake im Bollwerk
Freitag geht stimmt man sich schon mit dem Record Hop im Bollwerk ein. Ab 20 Uhr kann man dort bei freiem Eintritt das Tanzbein schwingen.
Am Samtagmittag gibt es beim großen US-Car-Meeting amerikanisches Blech vom Allerfeinsten. Dazu kann man sich von André’s legendärem Barbershop „Cut Corner“, stilecht im Heck eines Cadillac untergebracht, die Haare mit der nötigen Portion Pomade verschönern lassen, die lang gesuchte Rockabilly-Platte oder das ultimative Fifties-Outfit erstehen.
US Car Show, Rock n Roll Barbershop, Clothes & Records Market
Beginn: 12.00 Uhr
Eintritt frei
KONZERT mit Panhandle Alks, Lou Cifer And The Hellions, Tom Toxic and the Holstein Rockets, Rockameier:
Zum abendlichen Konzert kommt niemand Geringeres als die legendären Panhandle Alks, die im vergangenen Jahr ihr dreißigjähriges Bandjubiläum begingen und als Urväter der deutschen Rockabilly-Szene gelten. Ebenfalls am Start sind Lou Cifer And The Hellions, die man ohne Übertreibung als die absoluten Senkrechtstarter und Szenelieblinge der Branche betiteln darf und jede Halle binnen kürzester Zeit in einen schwitzigen Hexenkessel verwandeln. Aus dem hohen Norden reisen Tom Toxic and the Holstein Rockets an, in Fachkreisen längst als der nächste Klassiker gehandelt. Eröffnet wird der Abend durch ein Heimspiel der niederrheinischen Rock’n’Roll-Hoffnungsträger von Rockameier, die sich mit rasantem Tempo eine beachtliche Fangemeinde erspielen konnten.
Konzert
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt: 16,-€ (VVK), 18,- €
24. TECHNO-CLASSICA ESSEN 2012 – die Weltmesse der Automobil-Leidenschaft
Die weltgrößte Messe der Oldtimer-, Klassik- und Young Classics-Branche,
die TECHNO-CLASSICA, findet vom 21. bis 25. März 2012 statt.
Sie ist seit 1989 die erste große anspruchsvolle Messe der Klassik-Szene.
Bereits jetzt sind alle 1.200 Aussteller-Flächen in den 20 Messehallen und
auf den Freigeländen der Messe Essen ausgebucht. Der Veranstalter der
TECHNO-CLASSICA, die S.I.H.A. mit Sitz in Herzogenrath, kann mit über
2.500 zum Verkauf stehenden Sammler-Automobilen, Oldtimern, Klassikern
und Young Classics den erwarteten über 180.000 Besuchern unter dem
Leitspruch „Only the best…“ mehr als nur das weltgrößte Angebot an Liebhaberfahrzeugen
bieten: Die TECHNO-CLASSICA wird auch 2012 wieder die
weltgrößte Historik-Schau der internationalen Automobil-Hersteller sein.
21. — 25. März 2012
21. März: Vorschau-, Presseu
nd Fachbesuchertag
24. Weltmesse für Oldtimer,
Classic- & Prestige-Automobile,
Motorsport, Motorräder,
Ersatzteile und Restaurierung,
Welt-Clubtreff
Die Klassik-Sparten der wichtigen Automobil-Hersteller präsentieren sich
ebenso sympathisch wie anspruchsvoll. Jubiläums-Feiern gehören ebenso
zum spektakulären Infotainment-Programm der „24. Weltmesse für Oldtimer,
Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile und Restaurierung
– Welt-Clubtreff“ wie spektakuläre Präsentationen historischer
Automobile – und teilweise auch von neuen Modellen. Derzeit gehen die
Historik-Abteilungen der Auto-Hersteller in die Vorbereitungsphase für ihre
Auftritte, bei einigen stehen die Themen der Präsentationen bereits fest.
Die große Johnny Cash Nacht am 25.02.12 im Louisiana Inn
Die Parties im Louisiana Inn in Ratingen sind immer eine Reise wert. Mit 10 Euro Eintritt erlebten wir einen denkwürdigen Abend zum 80. Geburtstag von Johnny Cash. Schnell füllte sich der Saal mit den üblichen Panhandle Liebhabern.



Dann spielten sie auch schon, die Panhandle Alks. Sänger Isi mimte einen recht authentischen Johnny Cash und wurde von einer guten Sängerin á la June Carter unterstützt.



Bei vielen tollen Songs durfte dann natürlich auch der Hit „Jackson“ nicht fehlen, wobei die Sängerin zur Höchstform auflief. In der Pause gab es Johnny Cash auf der Leinwand und nach mehreren Zugaben war der Abend viel zu schnell vorbei.
Text: Isabel Oerke (i.s.o.)
Fotos: Isabel Oerke (i.s.o.)
GLÜCK – neuer Film von Doris Dörrie
Noah Leyden (MATTHIAS BRANDT) ist
Strafverteidiger und bezeichnet sich als Spezialist für die Suche nach
Glück und den Moment, wo das Glück uns verlässt. Er erzählt die
unfassbare Geschichte von Irina (ALBA ROHRWACHER) und Kalle (VINZENZ
KIEFER), die diesen Moment erleben. Zwei Gestrandete, die zueinander
finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln
zu verteidigen suchen.
Irina verlässt das Glück, als ihr Land vom Krieg überrollt wird,
Soldaten in ihr Zuhause eindringen, ihre Familie töten und sie
vergewaltigen. Traumatisiert flüchtet sie nach Berlin und arbeitet
dort als Prostituierte. Auf der Straße lernt sie den Obdachlosen Punk
Kalle kennen. Die Beiden verlieben sich, zaghaft, und beginnen, sich
ein kleines Leben aufzubauen. Bis eines Tages ein Freier (OLIVER
NÄGELE) tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, Irina flüchtet
in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche – und
beschließt, sein Glück mit Irina zu bewahren.
So oder so ähnlich hat sich dieser Fall für den Anwalt Ferdinand von
Schirach zugezogen. GLÜCK ist eine von zahlreichen Erzählungen in
seinem schriftstellerischem Debüt “Verbrechen”. Jetzt kommt die erste
Kurzgeschichte als Kinofilm auf die große Leinwand.
Doris Dörrie hat bei diesem außergewöhnlichen und spannenden
Filmprojekt das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. In den
Hauptrollen spielen Alba Rohrwacher (u.a. COSA VOGLIO DI PIÙ, IO SONO
L’AMORE), Vinzenz Kiefer (u.a. DER BAADER MEINHOF KOMPLEX, DIE GRENZE)
und Matthias Brandt (u.a. DAS BLAUE VOM HIMMEL, IM SCHATTEN DER
MACHT). Constantin Film Produktion verfilmte GLÜCK unter der Leitung
von Oliver Berben und Executive Producer Martin Moszkowicz, Vorstand
für Film & Fernsehen bei Constantin Film. Gedreht wurde von Anfang
April bis Mitte Mai 2011 in Berlin und Mazedonien.
Kinostart: 23. Februar 2012 im Verleih der Constantin Film
Silvester in Hamburg JUKE JOINT JAMBOREE 2012
Silvester wird es heiß & wild im Gruenspan. Zum JUKE JOINT JAMBOREE 2012 – A Fantastic New Year’s Eve Show gibt es etwas wirklich Fantastisches: 2 Live-Bands, 2 Floors und 2 DJs.
Der Juke Joint Jamboree ist mittlerweile zu einer richtigen Institution im Hamburger Raum geworden. Weil er so beliebt ist, wird das alte Jahr mit ihm aus- und das Neue eingeläutet.
Als Live-Acts bringen den Saal Andy Warner & his Spo-Dee-O-Dee Buddies aus Berlin und Jake Calypso & His Red Hot aus Frankreich zum Kochen. Hank McFly und Twistin’ Sharky sind für die Plattenteller verantwortlich.
Der 2nd Floor steht ganz im Zeichen des Psycholbilly – Charly Jungbluth gastiert dort mit seinem Boneclub.
Andy Warner und Ralf Sommer geben sich mit Tillmann Richter (Obsedians, Los Raw Meat), zum ersten Mal in dieser Besetzung, in Hamburg die Ehre. Geboten wird late fifties Rock`n`Roll. Wer die 3 bereits beim Custum Culture gesehen hat weiß: Hier geht‘s ordentlich zur Sache. Ain’t no stoppin this boppin.
Jake Calypso ist schon unter diversen Namen durch die Clubs gezogen. Angefangen hat alles mit The Corals, 1985 war er Teddy Best, Anfang der 90er Mystery Train – gemeinsam hatten sie alle einen heißen Rockabilly-Sound und genau das ist es, was Jake noch immer verkörpert. Authentischer Rock’n’Roll Sound von Jake Calypso & His Red Hot!
Tickets bekommt ihr unter www.ticketmaster.de
Club + Konzert / Einlass 22:00 Uhr / EarlyBird-Tickets bis 1.12. 15,00€ zzgl. Gebühren
VVK ab 1.12. 18,00€ zzgl. Gebühren
11. Kölner Theaternacht am 01.10.2011
Endlich mal wieder ins Theater und auch noch gleich Aufführungen in vielen Häusern sehen. Dann nichts wie hin zur 11. Kölner Theaternacht. Diese findet am Samstag, 1. Oktober 2011 ab 20.00 Uhr statt.
Fast vierzig Spielorte, mehr als siebzig Ensembles und freie Gruppen und über zweihundert Vorstellungen, erwarten die Theaterbegeisterten in dieser Nacht.
Die Vorstellungen werden immer zur vollen Stunde beginnen und dauern jeweils 45 Minuten, wobei die eigene Tour auf Grund des äußerst großen Angebotes genau geplant werden sollte. Trotz des angebotenen Shuttleservices empfiehlt es sich in nur einem Stadtteil zu bleiben, damit nicht so viel Zeit für die Fahrerei verschwendet wird. Ob nun Südstadt, Schäl Sick oder Ehrenfeld bei Sprechtheater, Kabarett, Tanz, Oper, szenische Lesungen und Probenbesuchen ist für jeden etwas dabei.
11. Kölner Theaternacht
1. Oktober 2011
20 bis 4 Uhr
Eintrittspreis: 21 Euro
Tickets erhältlich bei Kölntourismus, www.koelnticket.de oder über print@home.
Das gesamte Programm finden Sie unter www.theaternacht.de
Brandenburger Meeting 2011 vom 04.-06.08. in Templin
Am 4. August war es wieder einmal soweit, das Brandenburger Meeting fand zum 2ten Mal in Templin statt. Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr, war die Vorfreude dementsprechend groß. Am Nachmittag des 4. August kamen wir auf dem Campground an. Die Vorbereitung zu 3 Tagen Übernachtung waren schnell abgeschlossen. Schiebetür auf, Bier raus, Schiebetür zu, Party! Nach dem üblichen Umtrunk mit den anderen Übernachtern, ging es erstmal in die Westernstadt. Wie im vorigen Jahr angekündigt worden ist, konnte man mit dem Weekender Ticket auch tagsüber in die Westernstadt. Auch diesmal war wieder alles sehr sauber und gepflegt. Am Abend ging es dann zur Vorparty in die Beaver Logde. Es war ein sehr angenehmer und stimmungsvoller Abend mit viel Bier und guten Gesprächen. Schade nur, dass es mit den Duschen nicht so gut geklappt hat wie im vorigen Jahr. Die Duschzeitspanne war sehr kurz und dass es 1.50 € gekostet hat, kam bei manchen Zeitgenossen nicht sehr gut an. Ansonsten war das Treffen wie immer sehr gut organisiert. Am Freitagabend ging es dann pünktlich um 20 Uhr los.
Nitus & The Rollin’ Dice aus Ungarn waren die erste Band. Die ersten Lieder hatten Ähnlichkeit mit Chilli& The Barracudas aus Österreich. K.u K. Rock`n´ Roll halt. Leider ist der Sound im Laufe des Auftritts verwässert worden. Irgendwie verlor die Band den Faden und die Musik wurde zu stadtfestkompatibel. Nach dem Auftritt erstmal raus – Bier und Luft nachtanken.
Außerdem musste man sich geistig auf Lucky Linetti & The Western Spaghetti vorbereiten. Komischerweise hatte ich immer Spiel mir das Lied vom Tod im Ohr. Warum weiß ich auch nicht, egal. Rein in die Halle und zuhören. Das mit Spiel mir das Lied vom Tod hatte sich aber schnell erledigt, Musikalisch irgendetwas zwischen Rock´n´Roll und italienischen Schlagern aus den Fünfzigern. Hätte statt Bier, lieber einen Chianti trinken sollen, damit man mehr in Urlaubstimmung kommt. Auch dieser Auftritt war sehr kurzweilig und vergnüglich.
Die dritte Band war dann was für Teddy Boy Rocker. Johnny Knife & His Rippers spielten klassischen, straighten Teddy Boy Rock. Die Stimmung wurde mit jedem Lied besser. Mir fehlte auf Dauer aber der Slapbass Sound, da ich mehr auf Rock`a´ Billy stehe, aber jeder hat halt einen anderen Geschmack. Auf jeden Fall war der Auftritt sehr gelungen. Und mal wieder raus, Bier und Luft, siehe oben. Dann kam der Headliner des Abends mit Cherry Casino. Musikalisch und vom Auftritt wie immer Spitze.
Dass die Musik von Cherry sehr tanzbar ist, braucht man wohl nicht zu erwähnen, mache es aber trotzdem. Vor der Bühne wurde kräftig Jive getanzt. Man könnte fast neidisch werden, wenn man manchem Paar zuguckt. Aber mit Mitte 40 und ein paar Bier haut das nicht mehr so hin. Cherry hatte den Saal mal wieder gerockt und für gute Stimmung gesorgt. Blöderweise stand ich fast den ganzen Abend vor den Boxen und hatte nach Feierabend meine eigene Piepsserenade im Ohr. Dann ging es zum Zeltplatz, wo noch ein Bier gezogen wurde und danach ab in den Transit zum Ausnüchtern. Das war unser erster Abend.
Am nächsten Tag wurde lange ausgeschlafen, so dass wir die Band, die draußen gespielt hatte leider nicht mitbekommen haben Erstmal nach Templin Nachschub einkaufen. Danach wurde gegrillt und sich auf den Abend vorbereitet. Die Stimmung auf dem Campground war wie alles sehr gut und man kam langsam in Schwung. Ein paar Stunden vor Konzertbeginn, sind wir in die Westernstadt gegangen und haben uns das dortige Programm angesehen. Es hat Spaß gemacht und man hatte eine entspannende Vorbereitung für den Abend. Am Zeltplatz wurde vor Konzertbeginn erstmal ein Gruppenbild mit Damen gemacht und dann ging es gemeinsam los zur zweiten Runde.
Die Streamline Rockers waren die Ersten und spielten guten und soliden Teddy Boy Sound. Leider war es zu dem Zeitpunkt nicht sehr voll im Saloon. Das hatte aber den Vorteil von mehr Platz. Die Round up Boys betraten als zweite Band des Abends die Bühne. Die Lieder wurden sehr authentisch im 50er Stil gespielt und auch da waren die Tänzer wieder voll dabei. Es muss auch mal die Musik vom Plattenteller erwähnt werden. Zwischen den Auftritten gab es Musik für jeden Rock´n´Roll Geschmack was ja auch nicht immer bei Konzerten der Fall ist.Mit der nächsten Band hatte ich so meine Probleme.
Es waren Lucky Linetti & The Western Spaghetti, die an dem Abend aber als Los Terribles De Tijuana auftraten. Musikalisch sehr gut, aber irgendwie nicht ganz passend. Lag wohl an der Trompete und auch daran, dass ich diesen Mex -Style nicht mag. Stand mit meiner Meinung aber nicht alleine. Jedenfalls war es mal was anderes.Zum Glück haben mich Johnny & the Roccos dafür entschädigt.
Das war einfach nur guter alter Rock´n´Roll, dreckig, laut und ungehobelt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie das erste Mal in dieser Besetzung gespielt haben. Außerdem war ich gespannt, wie sich Shoty von meiner Heimatband den Panhandle Alks macht. Es ging einfach nur vorwärts, z.B mit Slap- und E-Bass. Nach dem Auftritt war man zufrieden und geschafft.
Danach noch ein bisschen Konservenmucke und ab in die Falle.Am nächsten Morgen kam das, was man nicht gerne hat. Abbau, verabschieden und Aufbruch. Aber es kommen ja wieder andere Meetings und Brandenburg steht auf jeden Fall wieder im Terminkalender.Wie immer haben die Preussen Rebs wieder alles richtig gemacht, um so ein Meeting zum Erfolg werden zu lassen. Cheerio und Let’s Bop.
Text: S. H. Reuter (hr)
Fotos: Isabel Oerke (i.s.o.)
22. Festival Golden Oldies vom 29. Juli bis 31. Juli 2011 im hessischen Wettenberg
Zum 22. Mal lädt das hessische Wettenberg zu „Deutschlands
schönster Oldiefete“ ein: Neun Bühnen, 50 Livebands und 1.000
Oldtimerfahrzeuge lassen dieses Festival zu einer Zeitreise in die
50er und 60er Jahre werden. Im vergangenen Jahr erlebten 70.000
Besucher das Festival der 50er und 60er Jahre unter der Gleiburg.
Vom 29. Juli bis 31. Juli 2011 lautet das Motto „Musik,
Motoren, Cabrios“. Man reiste damals nach Italien und tanzte
Boogie-Woogie und Rock ‘n’ Roll. Bands schossen wie „Pilze“ aus
den Beatkellern. Von der Vespa bis zur Isabella rollte die Reisewelle
gen Süden. Das Festival im Wettenberger Ortsteil Krofdorf spiegelt
diese Epoche wider.
Aus derzeit rund 900 Bewerbungen werden dieses Jahr wieder 50 Bands ausgewählt,
die den Festivalgästen insgesamt 150 Stunden Musikprogramm liefern.
Rock’n’Roll und Beat sind ebenso zu hören, wie Rockabilly und
Blues.
Zahlreiche Aktionen, Ausstellungen und Wettbewerbe runden das Festival
ab. Über 100 Aussteller präsentieren auf dem 50er-Markt Originalware
der sogenannten „Wirtschaftswunderzeit“. Ob Nierentisch,
Tulpenlampe, Cocktailsessel für die stilechte Einrichtung oder
Vinylschallplatten und Modezeitschriften für den Sammler.
Der deutsche Petticaot-Wettbewerb wird von
RTL-Radio präsentiert. Die Jury aus Modemachern, Fotografen
undTanzlehrern wählt am Sonntag, dem 1. August 2010 zum 17. Mal die
deutsche „Miss Petticoat“. Ein begehrter Titel, der auch mit einem
hochwertigen Preis dotiert wird.
Der unverwechselbare Klang alter Motoren – Sehnsucht nach dem
automobilen Glanz vergangener Tage, Fahrzeuge mit Kult-Charakter vor
traumhaftem Panorama der Burg Gleiberg, Lifestyle und Luxus der 50er,
60er und 70er Jahre. Das und noch viel mehr ist die Welt des 22.
Festival Golden Oldies.
Am Samstag, 30. Juli und Sonntag, den 31. Juli 2011, findet der
automobile Höhepunkt statt. Die große Ausstellung der
Klassikfahrzeuge. Zu diesem Marken ungebunden Treffen sind private
Fahrzeugbesitzer und Oldtimerclubs herzlich eingeladen. Wer ein
Fahrzeug bis Baujahr 1979 besitzt, kann sich mit seinem Fahrzeug
kostenlos zur Ausstellung anmelden.
Nähere Informationen zum Festival: www.golden-oldies.de
“Screamin’ – 50′s Rock and Rhythm Festival” sucht noch Bands
In der ersten Juniwoche 2012 wird es wieder bunt am Strand von Pineda del Mar, Spanien.
Rockabilly, 50′s Rock And Roll, Rhythm & Blues, Doo Wop, Western Swing sorgen für gute Stimmung bei qualmenden Tanzsohlen. Wo kann man sonst noch ein langes Wochenende am Strand bei dieser guter Musik verbringen Bisher sind folgende DJ’s dabei
DJs
—-
ALEX (SP)
TRACY DICK (SF)
DANNY (SP)
POOLY (SP)
AT (NL)
EDDIE-CESC (BCN)
THE GRINSTER (UK)
WILLIE THE KID STORM (NL)
MOONWOLF (SP)
PEPE SEVEN WHEELS (SP)
Es werden noch flotte Tanzkapellen gesucht. Bands können sich jetzt für 2012 bewerben. Dafür können Demos und Presseunterlagen an folgende Adresse gesand werden.
El Toro Records – Box 220 – Pineda de Mar 08397 – Barcelona, Spain
Mehr Infos unter
http://www.screaminfestival.com
Text: Isabel Oerke
Foto: Screaming Festival
BIG RHYTHM RUMBLE Rock’n’Roll Weekender vom 22. – 24. Juli 2011 in Neu – Ulm
Auch in diesem Jahr startet in Neu- Ulm der Big Rhythm Rumble, der diesmal mit einem 50s-Flohmarkt und einem Classic Car Meeting auf dem Parkplatz des Orange Hotel aufwarten kann.
Während sich Freitag und Samstag die Classic Cars rund um das Mahatma treffen, gibt es am Sonntag von 11 bis 15 Uhr ein abschließendes Highlight mit dem Classic Car Meeting auf dem Parkplatz des Orange Hotels in Neu-Ulm, einem 50s Flohmarkt (keine gewerblichen Händler erlaubt!!) und einer weiteren Liveband.
Tickets, Unterkunft, Anfahrt und weitere Infos unter http://www.bigrhythmrumble.de/
Veranstaltungsorte:
Club Mahatma: 89231 Neu-Ulm, Lessingstraße 2 ½
Orange Hotel: 89231 Neu-Ulm, Dieselstraße 4
BIG RHYTHM RUMBLE Rock’n’Roll Weekender
22. – 24. Juli 2011
89231 Neu-Ulm
Club Mahatma & Orange Hotel
Timetable
Friday, 22nd
ab 20.00 Uhr alle DJs auf zwei Dancefloors (Mahatma)
20.45 Uhr Lonesome Drifters (G)
22.15 Uhr Round Up Boys (G)
23.00 Uhr Chi Chi Bouvet
23.45 Uhr Paul Ansell’s Number Nine (GB)
01.30 Uhr Texabilly Rockets (Por)
Saturday, 23rd
14.00 Uhr Record-Hop Swobster’s Bar Ulm
18.00 Uhr Rockabilly-Tanzworkshop Mahatma
ab 20.00 Uhr alle DJs auf zwei Dancefloors (Matatma)
20.45 Uhr Tommy Flash & The Smoking Guns (G)
22.15 Uhr Dale Rocka and the Volcanos (I)
23.00 Uhr Chi Chi Bouvet
23.45 Uhr Cherry Casino (G)
01.30 Uhr Jack Rabbit Slim (GB)
Sunday, 24th
11 – 15 Uhr Classic Car Meeting, 50s Flohmarkt und Liveband
auf dem Parkplatz des Orange Hotel
DJs:
Silvia
Pierre La Qua
Wildgoner
Sleepy Gene
Reb Mokum
Cowlick Lee
Moritz Petz
WARTEN AUF FRAUEN
Eine Liebeserklärung an einen
untragbaren Zustand
Ein geschätztes Drittel seines Lebens verschläft der Mensch. Weitere eineinhalb Jahre verbringt er auf der Toilette. Doch Männer müssen überdies noch mindestens ein Jahr ihrer ohnehin vergleichsweise kürzeren Lebenszeit nur damit zubringen, auf Frauen oder Freundinnen zu warten, so das Ergebnis einer aktuellen britischen Studie. Meistens ist ihnen diese Tatsache nicht einmal bewusst – längst haben sie sich damit abgefunden und sich in ihr Schicksal gefügt.
Als Moritz Petz zufällig mit oben genannten Fakten zum Warten auf Frauen konfrontiert wird, beschließt er, dem Phänomen endlich auf den Grund zu gehen. In Warten auf Frauen reflektiert er sein Leben als Wartender und berichtet in über 40 Kapiteln detailliert und voller Humor von den zahllosen Wartegelegenheiten, die ihm das Leben mit Frauen so beschert hat.
In zuweilen detektivischer Kleinstarbeit enthüllt er häufige, oft verheimlichte, Wartegründe. Dabei findet er heraus: All diese Zeiten können bei entsprechender Flexibilität nicht nur praktisch genutzt werden, sondern haben sogar ihre guten Seiten.
Seine Freunde Alex und Leo, vor allem aber seine Frau Claudia und die Kinder Jan und Simone sind ihm bei dieser »Pionierarbeit« eine ebenso aufschlussreiche wie unschätzbare Hilfe. Das amüsante Buch über zeitkostende Frauen und ihre geduldigenMänner erscheint am 1. August 2011.
Lindy Hopper teffen sich im September 2011 zur Cologne Lindy eXchange 2011
Einfach einmal tanzend die Stadt erkunden. Vom 09 – 11. September gibt es in Köln für alle Tanzbegeisterten ein tolles Programm. Historische Stadtführung, Filme der 30er und 40er Jahre, 3 Parties, 2 Bands werden für eine tolle Stimmung sorgen. Am Samstag ist ab 21:00 Uhr Aloha-Colonia Party, mit den Ballroom Rockets feat. Martina Breitmar
Das Komplette Programm
Brian Setzer’s Rockabilly Riot-Tour im Juli
Hätte Brian Setzer zur Geburt des Rock and Roll Mitte der Fünziger in Memphis Tennessee gelebt, dann würde heute keiner Elvis Presley kennen und wir alle würden nur von King Brian reden.
Die Karriere des 1959 geborenen New Yorkers beginnt jedoch später, als er, Sänger und Gitarrist, mit dem Bassisten Lee Rocker und dem Schlagzeuger Slim Jim Phantom die Stray Cats gründete.
Die Band bewirkte einen regelrechtes Rockabilly-Revival. Mit Alben wie “Built For Speed” (1982) oder “Rant N’ Rave With The Stray Cats” (1983) gelingt ihnen der Sprung in die obersten Etagen der Charts.
1986 löste sich die Band zum ersten Mal auf, nach einer Reunion war 1992 aber endgültig Schluss. Setzer orientierte sich neu und verpflichtet ein Orchester mit 16 Musikern.
Neben dieser Orchestertätigkeit unternahm Setzer mit seinem Album “Rockabilly Riot” eine Soloreise in die Zeit kurz vor seiner Geburt.
(c) Pressebild Prime
Die Songs stammen aus den Jahren 1954 bis 1957, als Produzent Sam Phillips mit Sun Records und Elvis, Carl Perkins, Roy Orbison, Jerry Lee Lewis oder Johnny Cash den Rock’n'Roll verbreitete. Dass er dabei aber nicht einfach Coverversionen bekannter Lieder mit Pepp unterspielt, sondern eigenes, hochwertiges Material präsentiert, ist bei Setzers Vielzahl an Hits wie beispielsweise “Rock This Town” und “Runaway Boys” klar zu erkennen.
Auf der “Brian Setzer’s Rockabilly Riot” Tour präsentiert er nun das Beste der Stray Cats, dem Brian Setzer Orchestra und aus seinen Solo-Werken. Als wenn das nicht schon Sensation genug wäre, kann man sich auf ein special Set mit Slim Jim Phantom freuen.
Juli 13 @ Berlin, Germany – Huxley’s
Juli 15 @ Hamburg, Germany – Grosse Freiheit
Juli 16 @ Cologne, Germany – E-Werk
Rockabilly Ruhrpott Filmpremiere im Rahmen der Kölner Kino Nächte
Jenseits von Popkultur und Mainstream hält sich im größten Ballungsgebiet Deutschlands seit Jahrzehnten beständig die Rock’n’Roll-Szene. Vereint durch die Liebe zur Musik, den Look der 50er Jahre und dem verinnerlichten Rebellentum leben und feiern die Rockabillies jenseits von gängigen Normen. ROCKABILLY RUHRPOTT ist der erste Dokumentarfilm, über die Rockabilly-Szene im Ruhrgebiet. Durch den offenen Blick, der beiden Kölnerinnen Christin Feldmann und Claudia Bach, erhält der Zuschauer einen einzigartigen Einblick in eine Subkultur, die sich nach außen hin eher verschlossen gibt. Der Film geht dem Lebensgefühl Rock’n’Roll ebenso auf den Grund, wie dem Dresscode, den Helden und der Liebe zum Ruhrgebiet. Interviews, Konzertauschnitte und Aufnahmen von Land und Leuten vermischen sich zu einem Mosaik, dass informiert, unterhält und verdammt viel Spaß macht – Rock’n’Roll.
ODEON-Lichtspieltheater, Köln
am Do. 30.6. 19.00 Uhr
Eintritt: Euro 6,–
WERNER EISKALT – Beinharte Premiere in Hamburg
1000 Gäste und Fans pilgerten gestern in Hamburg zur Premiere des heißersehnten fünften Teils der WERNER-Reihe
und ließen ihren Comic-Helden und dessen Schöpfer gebührend hochleben.
Ganz Hamburg hielt den Atem an, als gegen halb acht Uhr abends knapp
100 Harley-Davidson-Fahrer das Cinemaxx Dammtor stürmten. Sie bildeten
die motorisierte Vorhut für WERNER-Erfinder Rötger “Brösel” Feldmann,
die Produzenten Oliver Berben, Hermann Weigel und Associate Producer
Petra Feldmann, die Darsteller Ivonne Schönherr, Marysol Fernandez,
Andreas “Andi” Feldmann und Holger “Holgi” Henze sowie die Musiker von
Torfrock und die Wildecker Herzbuben, die ihren gemeinsamen Film
WERNER – EISKALT in der Hansestadt präsentierten.
Neben dem Harley-Davidson Fan Club Hamburg mit Präsident Dierk Schulz
waren auch Hamburgs Kiez-Größe Karl-Heinz “Kalle” Schwensen, Ernie
Reinhardt alias Lilo Wanders, Das Bo, Lorielle London, Karim Maataoui
sowie Hot Banditoz-Star Silva Gonzales von der Partie.
Der tosende Applaus nach der Vorführung war Beweis genug, dass
handgemachtes Comic-Kino noch lange nicht von der Bildfläche
verschwinden wird. Wer sich jetzt schon kaum mehr bremsen kann, hat
heute Abend im Cinemaxx in Kiel die Gelegenheit die zweite Premiere in
Anwesenheit der Macher und Darsteller zu genießen. Ansonsten heißt es
Kinostart: 23. Juni 2011 im Verleih der Constantin Film
GO WILD! The Rock’n'Roll Jamboree am 24. und 25. Juni 2011
Nach dem großen Erfolg mit dem Konzert von Kitty, Daisy & Lewis im letzten Jahre wurden die Nachfragen nach einem weiteren Konzert mit der Musik der 50er Jahre immer größer. Mit Go Wild! installieren die Macher des “Rockin’ Around The Christmas Tree”-Weekenders im Musiktheater Piano nun das sommerliche Pendant zum kultigen Weihnachtsfestival. Mit Rockabilly, Hillbilly, Swing, DooWop, Rhythm & Blues wird dabei das ganze musikalische Spektrum der Ära geboten. Damit der Weekender im Strobels zur Institution wird, bieten die Macher neben den musikalischen Highlights auch zahlreiche Special. So ist die Strobelallee geradezu prädestiniert, um mit stilechten Oldsmobilen durch die Allee zu cruisen. Die zahlreichen Parkplätze laden geradezu ein die amerikanischen Automobile zu präsentieren.
Die schönsten Karossen sollen mit einem Preis belohnt werden.
Zudem wird es zahlreiche Stände geben die alles anbieten was mit der Kultur der Rockabilly-Szene zu tun hat. So haben sich schon mehrere Plattenhändler (darunter auch Bear Family Records) angesagt. Stände mit Vintage-Klamotten (Anzüge, Petticoats und Accessoires) dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie die Möglichkeit sich von einem Rock’n’Roll-Barber eine stilechte 50er Friseur stylen zu lassen oder sich ein entsprechendes Tattoo stechen zu lassen.
Schon am Nachmittag werden außerhalb des Strobels einige erstklassige Newcomer bei freiem Eintritt für die entsprechende akustische Untermalung sorgen.
Datum: 24.06.2011
Location: Strobelallee 50, 44139 Dortmund – Strobels
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Vorverkauf: € 24,- zzgl. Gebühren, Abendkasse: € 29,-
Hier das Line Up für den Freitag:
Main Stage:
The GO Getters (S) ( fraglich wegen Todesfall), Matchbox (UK), Annita & The Starbombers (NL), The Rocking Rosters (D)
Free Stage:
Creepin Haze (D), Rock’n’Feller (D)
Datum: 25.06.2011
Location: Strobelallee 50, 44139 Dortmund – Strobels
Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 18:30 Uhr
Vorverkauf: € 23,- zzgl. Gebühren, Abendkasse: € 28,-
Hier das Line Up für den Samstag:
Main Stage:
SI Cranstoun & Band (UK), Catslappin’ Crissy (B/NL), The Bad Back Bones (NL), Ballroom Rockets (D), Los Terribles de Tijuana (I), The Barnstompers (NL)
Free Stage:
The Trillionairs (D), Triple Seven (D), The Sidemen (D)
DJ’s: DJ Heidi, DJ Rebel Yell, DJ Totti, Miss Ruby
Moderation der VA: Elvis Pummel
Fatal Banal 2011 im Bürgerzentrum Köln Ehrenfeld



Seit 20 Jahren ist die Fatal Banal Sitzung mit ihrem bunten, schrillem Programm und dem ebenso bunten Publikum aus dem alternativen Karneval nicht mehr wegzudenken. Im Bürgerzentrum Ehrenfeld führt Präsident Christoph Stubbe, wie immer mit der Narrenkappe quer auf dem Kopf, durch ein dreistündiges Programm. Natürlich ist die Sitzung bis zum letzten Platz ausverkauft, denn die bissigen Kommentare derAkteure läßt sich keiner entgehen. Politisch unkorrekt frech und mit absolut fantasievollem Bühnenbild werden neben Kölner Geklüngel auch das aktuelle Tagesgeschehen mit jeder Menge spitzer Bemerkungen bedacht.
Was passiert beispielsweise mit den Soldaten, wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird. Diese können dann gut in Altersheimen und Krankenhäusern eingesetzt werden, da dort jetzt die Zivildienstleistenen fehlen. Dann wird mit Pistole geweckt oder Streit unter den Bewohnern geschlichtet. Desweiteren zieht eine Hessin nach Köln und macht die Stadt so zur Millionenstadt, um sich dann mit der Deutschen Bahn, der KVB oder der GEZ herum zuschlagen. Bei Fatal Banal entlockt man sogar den nervigen Vuvuzelas richtige Musik, denn den Beatles Klassiker Yesterday muss man darauf erst einmal spielen können. Selbstverständlich gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, der Fatal Banal Band und Chantalls Mutter. Diese sucht besorgt in den Internetpartnerbörsen einen Freund für ihre Tochter. Ja, dat Schantall tut sich da arg schwer und so muß sie sich nun als „Roggelche 100“ mit „WilderHengst800“ und Konsorten auszutauschen. Der Präsi huldigt sich zum Jubiläum einmal selbst in einer tollen Version des Songs „My Way“ . Besungen mit „ Ich bin der Präsi“, stellt er die Frage, warum er das hier schon seit Jahren macht.



Schön ist die Darstellung des Lebens auf der Venloer Straße, ob Cafe Waltraut, Kiosk Usgül oder der Aldi, in dem das pleitegegangene Griechenland verramscht wird. Hier kann man in den griechischen Wochen Costa Cordalis oder den Koloss von Rhodos preisgünstig erstehen. Ob das Griechenland noch retten kann? Eine Reise in die 50er Jahre mit der Werbung der heutigen Zeit ist ebenso skurril wie die jährliche Mitmachaktion zweier Publikumskadidaten. Diese werden natürlich mit der Fatal Banal Anstecknadel belohnt.



Als wiederkehrender Gag des Programms treten die sprachlosen Büttenredner auf. Sie sind nicht nur für Gehörlose einfach toll. Denn sie schaffen es ohne Sprache, nur mit Plakaten und Anweisungen, das ganze Publikum zum Schunkeln und Singen zu bringen. Und wenn es dann vorbei ist, wird der Nubbel ganz melancholisch und wir ganz traurig, weil uns hektisch und viel zu plötzlich die Bierbänke entzogen werden und wir abrupt aus dieser tollen Sitzung katapultiert werden. Da freuen wir uns auf mehr genießerische Ruhe im nächsten Jahr.



Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
01.02.09, Winter Dance Party („A Tribute To Buddy Holly“) im STAGE CLUB, Hamburg

Vor 50 Jahren, am 03.02.1959 – genannt „The Day The Music Died“ – kamen bei eine Flugzeugabsturz drei der hoffnungsvollsten Rock’n‘Roll-Talente auf einem Maisfeld im Staate Iowa, USA, um’s Leben: Buddy Holly (22), Ritchie Valens (17) sowie J.P. „The Big Bopper“ Richardson (28) waren unterwegs zum nächsten Auftrittsort ihrer „Winter Dance Party“-Tour (mit Buddy Holly als Headliner), die sie gemeinsam mit Dion & The Belmonts durch die USA führen sollte. Im Andenken an dieses musikhistorisch wichtige Ereignis war der STAGE CLUB Hamburg Gastgeber eines Events der Extraklasse: Der 01.02.09 (ein Sonntag, genau wie vor 50 Jahren!) bildete den Abschlusstag einer 5-tägigen Tribut-Konzertreise durch Deutschland, mit von der Partie PHIL TRIGWELL (GB/SE) als Buddy Holly, PEP TORRES (USA) als Ritchie Valens sowie RANDY RICH (DE) als The Big Bopper, nicht zu vergessen als musikalische Unterstützung die RHYTHM BOMB ALL STARS (Mitglieder von CHERRY CASINO & THE GAMBLERS, RANDY RICH & THE POOR BOYS und der RED MARTIN COMBO) sowie den DELL-MONTS als Dion & The Belmonts.

Das nüchtern-warme Ambiente des STAGE CLUBs konnte nicht ganz den passenden Rahmen für ein hitzig-schwitziges Konzert plus Tanzabend bieten, was sich vielleicht auch in der Besucherzahl niedergeschlagen hatte, die Musiker aber nicht daran hinderte, spielfreudig und mit ordentlich Stehvermögen ihr Bestes zu geben. Trübsal war hier ohnehin fehl am Platz, denn die mitreißende Musik war der Star! Gespielt wurden natürlich Stücke der gehuldigten Sänger in wechselnder Besetzung; so gab Wieland von den DELL-MONTS (Chor-Dreier) mit klasse Stimme z.B. „Runaround Sue“ und „Teenager in Love“ als Dion-Impersonator zum Besten, was vom Publikum gerne mitgesungen wurde und zum einen oder anderen Tänzchen vor der Bühne animierte. RANDY RICH war heute – wenn nicht mit Gitarre eher im Hintergrund – am Mikro der „Big Bopper“ (bekannt z.B. durch „Chantilly Lace“). Axel, im Hauptberuf Sänger von „CHERRY CASINO & THE GAMBLERS“, bediente an diesem Abend übrigens bis zur Ohnmacht die Trommeln; ein Multitalent, wie alle Beteiligten! Gegen 21:45 Uhr dann erklomm PEP TORRES – wie Valens mexikanischer Abstammung – die Bühne, um Ritchie Valens z.B. mit „Come on, let’s go“ ein würdiges Denkmal zu setzen. In einer Pause (während der sich PEP TORRES unter’s Publikum mischte und auch tanzte!) forderte DJ McFly (vom Hamburger „20Flight Rock“-Club) mit Musik vom Plattenteller zum Tanz auf, dem aber eher zögerlich nachgekommen wurde.

Man fieberte den folgenden Live-Auftritten entgegen, die wiederum PEP TORRES mit teilweise spanisch gesungenen bzw. eigenen Titeln einleitete wie „Buscando tu querer“, „Lorena“ oder „Cry cry cry“ (Valens). Valens‘ Überhit „Donna“ widmete er den anwesenden Eltern von Patrick (DELL-MONTS), die angeblich ihren ersten Kuss in den Fifties zu diesem Song hatten, und ergänzte dann äußerst charmant, dass der zweite Kuss heute Abend folge. Brüller! Auch den diskreten Hinweis auf eigene, vor Ort käuflich erwerbbare CD’s vergaß er nicht mit einem Mitleid erregenden „der Weg von Kalifornien über’n Großen Teich ist so teuer!“ zu unterstützen (ob die Erlöse aus dem CD-Verkauf für den Rückflug nach L.A. reichten, ist mir leider nicht bekannt…). Als Zugabe folgte später natürlich das unvermeidliche „La Bamba“!

Nach einer Umbaupause, während der sich alle beteiligten Musiker zum „Meet’n'Greet“ unter’s Publikum mischten, den Getränketresen aufsuchten oder für Fotos und Autogramme zur Verfügung standen (Musik wieder vom Plattenteller), folgte gegen 23:20 Uhr der offensichtlich sehnsüchtig erwartete Auftritt von Headliner PHIL TRIGWELL, einem knapp 62J. jungen Rock’n’Roll-Interpreten aus Schweden britischer Herkunft. Der Platz vor der Bühne wurde knapp, und allerlei Fotografen gingen in Stellung. Mit Superstimme, Gitarre, Pfeffer im A…. und nimmermüdem Engagement gab TRIGWELL einen Buddy Holly, der seinesgleichen suchte. Auf eine „Retro-Kostümierung“ à la Holly hatte er allerdings verzichtet, brauchte sich aber auch so nicht zu verstecken. Geboten wurden natürlich beliebte Gassenhauer wie „Oh Boy“, „That’ll be the Day“ oder „Peggy Sue“, musikalisch begleitet von den „RHYTHM BOMB ALL STARS“ (Plattenlabel der heute vertretenen Musiker). Besonders erfreut war ich, „I’m gonna love you too“ zu hören, das ich bisher eher als (pardon…) BLONDIE-Cover kennen und lieben gelernt hatte… TRIGWELL gab aber auch eigene Titel seines jahrzehntelangen Schaffens zum Besten, wie z.B. „Ooh Ooh Wee!“, das genauso enthusiastisch abgefeiert wurde. Nur kurz ließ er sich 2x zu Zugaben bitten, während er Runden durch‘s Publikum drehte.

Gegen 00:15 Uhr war leider Schluss mit „Live“. DJ McFly war an der Reihe, das Publikum zum Tanz zu animieren, denn immerhin war eine „Party“ annonciert. Leider leerte sich der STAGE CLUB recht zügig, wohl aufgrund des frühen Montagmorgens, an dem etliche sicher nur ungern an ihren Arbeitsplatz dachten… Einige Unermüdliche blieben dennoch, um das eine oder andere Tänzchen zu wagen oder mit PHIL TRIGWELL ein Schwätzchen zu halten. Ein sympathischer und unkomplizierter Mann! Bis ca. 02:00 konnte noch getanzt oder gefachsimpelt werden; die eingelieferte Garderobe wurde da aber schon nicht mehr bewacht… Ein insgesamt fulminanter Abend! Schmissige Musik, die so gar nicht nach „Oldies“ klang, spielfreudige Musiker und ein enthusiastisches Publikum, das sich teilweise in Fifties-Kleidung geschmissen hatte – bzw. Menschen unterschiedlichen Alters, denen man ansah, dass sie Rock’n’Roll LEBEN – ließen vergessen, dass diese „WINTER DANCE PARTY“ eigentlich auf einem traurigen Anlass beruhte. Dies war aber definitiv keine Totenfeier, sondern Anlass für den gern zitierten Ausruf: ROCK’N’ROLL LEBT!!!
Text: Ann-Britt Sievert
Fotos: Ann-Britt Sievert/ Isabel Oerke
Stray Cats Farewell Tour am 01.09.08 im Hamburger Stadtpark

Das Wetter hielt sich vorbildlich als am Montagabend die Band Buzz Campbell & Hot Rod Lincoln den Rockabilly Abend im Hamburger Stadtpark eröffneten. Bereits um kurz nach 19 Uhr spielte die Band aus Kalifornien Stücke, wie „Blue Cafe“ oder „ Invasion from Mars“ von ihrem kommenden Album „Runaway Girl“. Dies war ein gelungener Einstieg, um nach kurzer Umbaupause schon um 20 Uhr die legendären Stray Cats zu begrüßen. Die Band um Brian Setzer gab sich gewohnt routiniert und eröffnete ihr Set mit „Rumble in Brighton“. Stray Cats aus New York gibt es schon seit 30 Jahren und Setzer stellte sogar den Roadie vor, der die Band in dieser Zeit begleitete. Das Hamburger Publikum gab sich begeistert bei allen Hits, die die Band spielte. So durfte natürlich „Rock This Town“, „Gina“, und „Sexy and 17“ nicht fehlen. Brian Setzer zeigte stolz seine neue Gretsch Gitarre im Leopardenmuster und verlangte oft nach einen Bier, welches es aber erst nach Konzertende circa eine Stunde später gab.

Lee Rocker und Slim Jim Phantom glänzten mit akrobatischen Einlagen am Standbass und Drumset und wirbelten fast wie in alten Zeiten über die Bühne. Bei „ Stray Cat Strut“ summte das Publikum engagiert mit und auch der Rockabilly Train wurde umgesetzt, um dann in dem Song „Fishnet Stockings“ zum gipfeln. Um 21 Uhr gab es noch zwei Zugabenblöcke unter anderem mit „ Please Don’t Touch“ und nach gut anderthalb Stunden verabschiedete sich das Trio leider schon. Diesmal sollte es die endgültige Abschiedstour sein, aber wer weiß, ob die Herren nicht in absehbarer Zeit doch wieder Kleingeld gebrauchen können und noch einmal touren. Es wäre schön.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
The B-52’s Funplextour auf der Bonner Museumsmeile

The Man No.9 Die Bonner Museumsmeile war schon gut gefüllt und durch den Support von The Man No.9 optimal angeheizt. Diese Partyband, die nicht nur aus Männern bestand, zeigte sich uniform gekleidet und brachte Electrosongs wie zum Beispiel „Nightclubgirl“ aus ihrem aktuellem Album. Um kurz nach acht betraten dann The B-52’s die Bühne, um Songs, wie beispielsweise „Juliet of the Spirits“ aus Ihrem neuem Album „Funplex“ vorzustellen.

Natürlich fehlten auch die alten Hits der Band nicht. Den Auftakt machte hierzu gleich „ Mesopotamia“, mit dem typischen Sprechgesang und Armbewegungen. Sänger Fred Schneider stellte ab und an seine Deutschkenntnisse unter Beweis. Das Publikum jenseits der 30 war begeistert und schwelgte in Nostalgie. Was bei “ Give me back my man“ oder Private Idaho natürlich kein Wunder war. Katie Piersson und Cindy Wilson hatten sich besonders hübsch gemacht.

Mit Highheels und Corsage waren sie eine Augenweide. Musikalisch reichte die Palette von Rock and Roll, über Punk und ein wenig Funk. Und bei dem Track „Love Shack“ wurde sogar zur Laserpistole gegriffen. Um 21 Uhr 30 war aber leider schon Schluss. Doch um eine Zugabe kam die Band jedoch nicht herum. „Rock Lobster“ und „Planet Claire“ waren ein schöner Ausklang des gelungenen Abends.
Text: Isabel Oerke
Foto: Isabel Oerke
Zarah ohne Kleid – Tim Fischer am 19.Mai 2008 im Gloria, Köln

Im schwarzen siebziger Jahre Catsuit betrat Tim Fischer am vergangenen Montag in Köln die Bühne. Das Gloria Theater war nahezu ausverkauft und schon nach den ersten Zarah Liedern „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ und „Nur nicht aus Liebe weinen“ ertönen die ersten Bravorufe.

Fischer parodiert Zarah gekonnt und natürlich routinierter als in früheren Zeiten. Es stimmen alle Zarahfacetten, Handkuss, Mimik und die seiner Zeit übliche gedrillt-ordentliche Sprechweise. Tim Fischer berichtet vom Fischfang und Weihnachten auf Gut Löne und rrrrollt das Zarah R zur Freude des Publikums. Schon 1991, zu Beginn seiner Karriere, stand Tim Fischer mit dem Programm „Zarah ohne Kleid“ auf der Bühne.

Es ist wunderbar diverse Zarahsongs von ihm noch einmal zu hören. Beispielsweise eben auch den Song „Wunderbar“, bei dem sich passend zum Walzertakt die Diskokugel des Gloriatheaters dreht. Natürlich fehlen auch Stücke wie „Yes Sir“, „Waldemar“, „Ich kenn den Jimmy aus Havanna“ oder „Nie wieder so einen wie Waldemar“ nicht.

Auch an einem Zarah Potpouri und an Raritäten des alten Ufastars wurde nicht gespart. Bei „Wodka für die Königin“ genehmigten sich Tim Fischer mit Pianist Rainer Bielfeld durchaus ein Gläschen – was auch immer. Es gab Anektoden über den Tag an dem Zarahs Brille kaputt ging und sie vor lauter Kurzsichtigkeit nicht merkte, dass sie mit Goebbels frühstückte.

Im zweiten Teil des Auftritts hätten einige der vielen Songs zwar wunderbar zu Zarah gepasst, sind aber niemals von der Diva gesungen worden. „Wir zwei sind ein Paar“, aus der Feder von Edith Jeske, singen Rainer Bielfeld und Tim Fischer im Duett. Nachdem Zarah Fischer noch den Spielort Köln mit Möln verwechselte, warb er für seine anschließende Spendensammlung für sein Antiaidsprojekt in Simbabwe und beschloss mit „Die Rinnsteinprinzessin“, ebenfalls Text Edith Jeske, den gelungenen Abend.

Der ein oder andere Zuschauer spendete gern und wechselte noch ein paar Worte mit Rainer Bielfeld oder Tim Fischer. Eine effektvolle Idee, so publikumsnah Spenden zu sammeln.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
Spring Break Hop 08 am 01 März im FZW, Dortmund

Am Samstag, den 01.03.2008 traf man sich zur großen Spring Break Sause im FZW, Dortmund.
Es ist schön, dass jetzt im FZW komplettes Rauchverbot herrscht. So muss man keine Angst haben, dass einem der Petticoat angebrannt wird. Nachdem Varmints & Vagrants mit ihrem White Trash Hillbilly den Abend eröffneten, wurde schnell klar, dass uns ein vielfältiges Musikprogramm erwartete. Velvetone servierten Rockabilly mit einer Spur von Rhythm’n'Blues und Country Musik.

Dannach wurde es eine Ecke härter. Denn Rockabilly mit der Energie des Punk zu verbinden, das haben sich Rich Taste auf die Fahne geschrieben.
Die Rockin’ Slickers spielten im Anschluss gekonnten Rockabilly bis schließlich THE GO-GETTERS aus Schweden ihre bekannten Stücke zum Besten gaben. Im FZW war an diesem Abend nur die Halle geöffnet, so dass die Veranstaltung gut gefüllt war und es ein ganz besonderer Abend wurde.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
Divertissementchen – Ne Kölsche als Edelmann am 05.02.08 in der Kölner Oper

In einer Persiflage auf die literarische Vorlage Molieres („Ein Bürger als Edelmann“), erstellt von Heinrich Suttrup, bemüht sich der Kölner Bürger Aegidius Keldenich mit aller Gewalt und mit viel Geld um seinen „Aufstieg“ in die Kreise der Einflussreichen und Stars. Ihn umgeben bald viele „Helfer“, die Benimmkurse, Bildung und feinste Garderoben anbieten, dafür aber selbstverständlich großzügigste Honorierung in Rechnung stellen. Die Familie des karrierebewussten Helden sieht seinem Treiben zunächst nachsichtig zu, bis Ehefrau Adelgund und Tochter Luzie merken, wie ihr erworbenes und ererbtes Vermögen schneller als Eis in der Sonne schmilzt. Kann die Familie den drohenden Ruin abwenden und den Ehemann und Vater auf den Boden der Realität zurückbringen?

Unter Männer Gesang Verein stellte ich mir bis jetzt immer etwas anderes vor. Ich verstand darunter Männer im Anzug, die artig auf der Bühne stehen und ihre Lieder trällern. Doch in der Kölner Oper gibt es jedes Jahr das Divertissementchen des Kölner Männergesangvereines. Ein Divertissementchen ist ein heiter, parodistisch angelegtes Theater- und Singspiel. In diesem Jahr hatte sich der Kölner Männergesangverein „Ne Kölsche als Edelmann“ vorgenommen. Wie man schon erahnen kann, wird hier das Stück „Der Bürger als Edelmann“ von Molière auf die Schippe genommen. Alles spielt natürlich in Köln und es gibt eine Menge kölsche Lieder und Anspielungen auf politische oder gesellschaftliche Eigenheiten der Stadt.

Da saß ich nun im Publikum am Faschingsdienstag zwischen all den Narren und anderen Kostümen und traute meinen Augen nicht, als der Vorhang auf ging. Ein traumhaftes Bühnenbild und fantastische Kostüme erwarteten mich. Die schönen Frauen, alle männlichen Geschlechts, und die Ballerinas, die über die Bühne flogen, waren ein Traum. Es gab viele bekannte Melodien zu hören, wie beispielsweise „Diamonds Are the Girls Best Friend“, „Girls, Girls, Girls“ oder „Mackie Messer“, die natürlich alle verballhornt wurden. Natürlich fehlten auch die Karnevalslieder nicht, so „zog die Karawane weiter“ und die „dicken Mädchen“ hatten schöne Namen.

Phantasie, Träumerei und Gesang in Perfektion und eine wunderschöne Geschichte in zehn verschiedenen Bühnenbildern, das ist das Divertissementchen. Mit Zwölf Minuten stehenden Ovationen wurde das Ensemble nach fast dreistündiger Entführung in diese Zauberwelt belohnt.

Und als Zugabe der besonderen Art wurde „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ gesungen. Hier sang neben den Akteuren auch das Publikum lauthals mit. Das war ein ganz besonderes Erlebnis und ein schöner Karnevalsausklang. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich im ganzen Opernsaal keinen einzigen freien Platz gesehen habe.
Text: Isabel Oerke/Gisela Renker
Fotos: Isabel Oerke
Fatal Banal in Ehrenfeld, die Alternative im alternativen Karneval

Im 17. Jahr stand das Fatal Banal Ensemble in dieser Session auf der Bühne des Bürgerzentrums Köln-Ehrenfeld. Acht Akteure und die fünf Musiker der Fatal Banal-Hausband „Die Trauzeugen” sorgen für ein umfangreiches Programm aus Politik, Realsatire, kölner Lokalthemen, Karneval und Klamauk.

Sitzungspräsident Christoph Stubbe führte durch die gelungene Show, bei der diesmal in die Sterne geschaut wurde oder Chantalls Mutter die Karriere ihrer Tochter als Germany’s next Topmodell plante. Ob Probleme mit der KVB, eine Stadtführung in Köln, Speeddating oder die Frage, ob man die geplante Kölner Großmoschée in den Ehrenfelder Karnevalsumzug integrieren kann, die Themen sind vielfältig und es gibt jede Menge zu lachen.

Die Band – die Trauzeugen – präsentierten sich immer wieder in neuem Bühnenoutfit und spielten tolle Songs, beispielsweise über PC – Probleme mit der Firewall. Das Publikum wird zum Mitmachen angehalten und so konnte der Fatal Banal Wanderpokal vergeben werden.

Das war kein Wunder, denn die circa 200 meist kostümierten Gäste klatschten, schunkelten und sangen lauthals mit und hatten so den Pokal in jedem Fall verdient.

Alle Fatal-Banal-Themen sind bissig-ironisch und betrafen nicht nur Karnevalistisches, sondern vorwiegend lokales Geschehen, frei nach dem Motto: “Wir müssen nur lustig sein, dann kommt der Spaß ganz von allein”. Nach der Sitzung wurden blitzschnell die Bänke weggeräumt, die Trauzeugen spielten unermüdlich weiter und im Bürgerzentrum Ehrenfeld wurde noch ausgelassen gefeiert.

Fatal Banal ist wirklich eine besondere Sitzung im Kölner Alternativkarneval, bei der immer eine Menge Dinge auf die Schippe genommen werden. Auf das Programm im nächsten Jahr sind wir sehr gespannt.
Text: Isabel Oerke
Fotos: Isabel Oerke
Stille Nacht mit Herrn Holm in Bargteheide

Am 22.12.07 wurde es auch im Bargteheider Kleinen Theater besinnlich. Hier befand sich diesmal die Polizeiwache von Herrn Holm, der dem Bürger erklärte was Weihnachten zu beachten sei. Oft sei es besser manche Verwandte auch an diesem Fest nur fernmündlich zu sehen oder ein beliebter Weihnachtswunsch sei Weihnachten einmal fremdzugehen. Holms Revier ist jetzt mit neuester Technik ausgestattet. Laufband und Fahrstuhl funktionieren pneumatisch und bringen Holms Kollegen Rehbein und Vogel zur Verstärkung für das Polizeiorchester in die bald festlich geschmückte Amtsstube.

Mit Banjo, Bass und Schlagwerk, werden Weihnachtslieder à la Jingle Bells gesungen und so manches russisch-französisches Liedgut mit plattdeutschen Texten vorgetragen, welches sogar den Ausbildungshund in seiner Hundehütte zum Jaulen bringt. Diese Musikeinlagen sind lustig, jedoch strecken sie das Programm gewaltig.

Ansonsten belehrt Herr Holm, wie immer den anwesenden Bürger, mal zweideutig oder indem er zeigt was er auf dem Verpackungsseminar gelernt hat. Auch wenn Holm die Weihnachtsgeschichte der eiligen drei Könige vorträgt, gibt das einen besonders festlichen Anblick.

Das Schönste ist jedoch Herrn Holm im plüschigen Weihnachtsoutfit zu sehen, der nicht durch den Kamin kommt, sondern durch den Fahrstuhl. Das geht mit viel Rauch und ganz pneumatisch.
Text: ak
Fotos:i.s.o.
Rockin’ Around The Christmas Tree 2007 im FZW, Dortmund

Der Rockabilly Tanz um den Weihnachtsbaum im Dortmunder Freizeitzentrum West ist schon legendär. So ging es am Samstag, den 15.12.2007 schon um 16 Uhr los und die Rockabilly Szene aus ganz NRW hatte sich versammelt. Bei so hochkarätigen Bands war dies kein Wunder.

Los ging es mit der dänischen Jumpin’ Jive Formation Jordan’s Drive, die im Grimassen schneiden und Herumblödeln einsame Spitze sind. Selten hat man so eine musikalische Bandbreite und so eine Publikumsnähe gesehen. Das Schöne im FZW war an diesem Abend wieder einmal, dass die Bands auf zwei Stages spielten. Ich vernachlässigte jedoch Randy Rich and the Poor Boys, die Ballroom Rockets, sowie die Jailbirds im Club ein wenig, da sich die Bands mit denen auf der Hauptbühne überschnitten und es im Club auch zu voll war.

The Chrystalairs gehören beim Rockin’ Around The Christmas Tree schon zu einer festen Größe und so gab es auf der Hauptbühne wieder Acapella und DooWop vom Feinsten. Diesmal wurde die Gruppe im Hintergrund von der Band Mars Attacks begleitet, die später auch noch ihren Auftritt hatten. Ob Klassiker, wie „Stand by me“ oder Stücke, wie „ Little Miss Pinocchio“, auf deutsch oder englisch sorgten die Songs in jedem Fall für eine gute Stimmung.

Es folgten Hillybilly Moon Explosion mit Sängerin Emanuela an der Rhythm Guitar und einer Menge Rock and Roll, Rockabilly und Artverwandtes. Es war aber an der Zeit einmal in den Club zu schauen und das war eine gute Entscheidung. Hier bot Tony Chicken & The Sariboga Boys einen Auftritt mit dem besonderen Charme eines Tanzorchesters. Mit Songs wie „Schön war die Zeit“, „Ramona“, etwas von Heinrich Pumpernickel und Eigenkreationen, wie „S-Bahn Baby“, war der Auftritt der galanten Herren etwas ganz Besonderes.

Der anschließende Auftritt von Mars Attacks war wilder authentischer Rockabilly mit schönen Trompetenklängen. Die österreichisch/schweizerische Formation um Sänger Roland Riedberger bot, meines Erachtens, den gelungensten Auftritt. Es wurde viel von ihrem aktuellen Album „Circle of Love“ gespielt. Songs, wie „Rome Wasn’t Built In One Summer“, strotzten nur so vor Energie.

Der Tanz um den Weihnachtsbaum im FZW war wie immer eine gelungene Veranstaltung, bei der nach den Konzerten noch auf zwei Floors zum Record Hop geladen wurde.
Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.
10 jähriges Jubiläum am 01/02.09.07 beim Mittelalter Spectaculum in Hamburg

Im wunderschönen und weitläufigen Öjendorfer Volkspark gastierte am 01. und 02. September wieder die bekannte Ritterveranstaltung, das Mittelalter Spectaculum. Schon seit 14 Jahren tourt dieses Spectaculum durch Deutschlands schönste Parks und Freizeitanlagen.

In Hamburg hatte das Mittelalter Spectaculum dieses Mal 10 jähriges Jubiläum. Mehr als 1000 Mitwirkenden, seien es Rittergruppen, Schergen, Gaukler, Musiker, Bettler oder mittelalterliches Fußvolk, nahmen die Besucher mit auf eine unvergessliche Zeitreise. Täglich wurden über 10 Stunden erlebte und gelebte Geschichte, sowie phantastische Unterhaltung präsentiert.

Hierbei erklärte beispielsweise Dr. Dr. Bombastus die Unterschiede des männlichen und weiblichen Gehirnes, die Barden Pill und Pankratz erfanden allerlei Blödsinn und die Feuershow mehrerer Künstler, war wieder einmal atemberaubend.

Besonders mutig war auch ein Jüngling aus dem Volke, der seiner Angebeteten von der Bühne aus einen Heiratsantrag machte. Nur leider war die Holde zu dieser Zeit bei den Stallungen, was soviel wie WC bedeutet, sodass der Antrag ein zweites Mal wiederholt werden musste. Am Samstag gab es kurz nach dem großen Pestzug ein großes Jubiläumsfeuerwerk und im Anschluss daran ein Mitternachtskonzert mit Schelmish.

Weitere Bands des Spektaculums waren Heidenlärm, die Streuner, Faun, Cultus Ferox und nicht zuletzt Saltatio Mortis am Sonntag. Außerdem sahen wir uns am Sonntag die neue Show „Fangdorn Saga“ an.

Der letzte noch lebende Drache „Fangdorn“ war mit seinen 3m Höhe und ca. 10m Länge der spektakuläre Schlüssel beim letzten Rittergefecht zwischen Gut und Böse. Ein Grollen und Beben kündigte Ihn an, „Fangdorn“ ist erwacht und die Schlacht begann.

Bei der einzigartigen Ritter- und Drachenshow in der „Fangdornarena“ spuckte der Drache jede Menge Feuer und auch bei überraschenden Störungen, wie das Auftauchen eines Hundes, in der Arena zeigten die Schauspieler jede Menge Humor.
Das Mittelalter Spectaculum ist immer ein ganz besonderes Familienhighlight. Und wenn es dann noch am Familiensonntag für Kinder bis 15 Jahren freien Eintritt gibt, ist das dem Veranstalter hoch anzurechnen.
Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.
Tiki Seacruise im Hamburger Hafen auf der MS Hedi am 11.08.2007
Das Golden Oldies Festival vom 27. bis 29. Juli 2007 in Wettenberg

Deutschlands schönste Oldiefete in Wettenberg fand dieses Mal am letzen Juliwochenende statt. Drei Tage lang spielten rund 50 Bands auf neun Bühnen. Unter dem Motto 2007: “Evergreens, Eleganz & Reiselust” gab es dieses Jahr in Wettenberg, neben dem umfangreichen Musikprogramm, zahlreiche, Ausstellungen, eine Oldiekinderwagenrallay, den Petticoatwettbewerb, ein umfangreiches Kinderprogramm und den nostalgischen Flohmarkt.
Obwohl der legendäre “Nostalgie-Flohmarkt” in der Hauptstaße und in der Mehrzweckhalle mit seinen rund 100 Verkaufsständen der “Wirtschaftswunderzeit” hauptsächlich Dinge der fünfziger Jahre anbot, reichte das Musikprogramm weit in die 70er Jahre hinein. Das ist ein kleiner Wermutstropfen für den Rock and Roll- Liebhaber. Dieser kam jedoch beispielsweise bei der Hamburger Band The Sinners auf seine Kosten.

Getreu dem Motto “Lifestyle und Luxus der 50er Jahre” flanieren vorwiegend die Damen auf der Hauptstraße unterhalb der Burg Gleiberg im Outfit der Zeit. Auch der Petticoatwettbewerb am Sonntag war wieder ein Muß. In diesem Jahr gewann diegleiche Dame wie im letzen Jahr, jedoch nun in einem schönen Erdbeeroutfit.

Am Samstag, 28. Juli und Sonntag, den 29. Juli 2007, fand der automobile Höhepunkt statt: Die große Ausstellung der Klassikfahrzeuge. Zu diesem markenungebunden Treffen waren private Fahrzeugbesitzer und Oldtimerclubs eingeladen.

Wer ein Fahrzeug 1970 bis Baujahr 1977 besitzt, konnte sich mit seinem Fahrzeug zur Ausstellung am SAMSTAG anmelden. Die Oldtimer bis Baujahr 1969 wurden dann am Sonntag ausgestellt. Das mittelhessische Wettenberg war bereits zum 18. Mal “Deutschlands Hauptstadt der Oldiemusik”. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.
Text: i.s.o.
Fotos:i.s.o.
„Sie bestellten und wir waren da“ – Adventssingen am 23.12.06 mit der Rockabilly Mafia in Elmshorn
Wenn die Rockabilly Mafia zum traditionellen Adventssingen bittet, lässt sich das niemand entgehen. Das Elmshorner Casablanca war ausverkauft und die Zuschauer nahmen sogar die Anfahrt von Regensburg oder Köln! nach Norddeutschland in Kauf. Zu Beginn ertönte ein Intro von Hans Albers und spätestens da war klar, dass die meisten hier Nordlichter sind. Die Mafia versprach solange zu spielen, bis auch der letzte Gast gegangen war. Und das tat sie auch fast. Es gab zwei umfangreiche Sets mit, nach Aussage der Band, alten Kamellen, wie ein Abgesang auf das Bandgründungsjahr 1986 und Hits, wie „Mir doch egal“ oder „Was noch?“.
Und nach einer guten Viertelstunde Getränkepause, bei moderaten Getränkepreisen, folgte ein weiteres Set, bei dem unter anderem nordisches Liedgut, wie „Holstein Bop“ und weihnachtliches, wie „Der Weihnachtsmann ist blau“ vorgetragen wurde. Trotz zugiger Klimaanlage hielt die Truppe gut durch, was bei Bandmitgliedern, die ein T-Shirt über ihr bereits vollendetes vierzigstes Lebensjahr tragen, nicht immer einfach ist. Zum guten Schluss führte wieder „Der falsche Weg nach Haus“, das Schifferklavier wurde herausgeholt und es flossen, aufgrund der weihnachtlichen Stimmung, sogar Mafiatränen. Dieses Adventssingen war ein ganz besonderes „Einmal werden wir noch wach“.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
2.”Let’s get hot” – Rhythm ’n’ Roll Festival am 27/28.10.06 im Stage Club, Hamburg
Unter dem Motto „Let’s get hot“ startete das 2. Rhythm ’n’ Roll Festival am 27. und 28. Oktober im Hamburger Stage Club. Die Location befindet sich in der Neuen Flora. Der gut überschaubare Club bietet neben vielen Sitzgelegenheiten eine kleine Bühne und eine kleine Tanzfläche. An beiden Tagen begann das Programm um 20.30 Uhr mit den Swing-Dance-Lessons. Der Frantic Friday stand ganz im Zeichen der wilden 50s, mit Rockabillysound vom Feinsten. Der Club war schon angenehm gefüllt, als die Ansage kam, dass die für 21:15 Uhr angekündigten Hoodoos wegen Krankheit ausfallen. Spontan kam die RED MARTIN COMBO auf die Bühne. Das Publikum nahm es gelassen, sammelte sich langsam vor der Bühne und begann mitzuwippen. Das Trio aus der Nordheide, spielten viele ihrer Lieblingssongs der 40er und 50er Jahre.
In den Umbaupausen gab es Musik vom Plattenteller. Wer Lust hatte konnte dazu einen Tanz auf das Parkett legen. We nicht, konnte es sich in einer der Sitzgelegenheiten gemütlich machen, sich bedienen lassen oder bei den Verkaufsständen vor der Tür zwischen CD’s, Kleidern, Schuhen und Accessoires stöbern. Weiter ging es im Programm mit den CHIEF MARTINS, die ihren Auftritt 20-Flight-Rock widmeten. Besonderen Dank galt Andy, der alles organisiert hatte. Diese Hamburger Band trug zu ihrem schwarzen Outfit bunte Krawatten. Die anwesenden Mädels schwangen ihre Petticoats zu Rockabilly und American Roots Sound. Auf dem Verstärker hatte die Band schon Whisky bereit stehen und warnten die Zuschauer vor “Bad, Bad Whisky”. Mit begeisterten „1-2-3-Jubel“-Rufen aus dem Publikum fegte WILDFIRE WILLIE über die Bühne. Die Schweden brachten mit den Stücken „ Green Eyed Cat“, “ und „Drinkin’ Wine“ die Menge zum Toben. Als die Band die Bühne verließ, hatte das Publikum noch lange nicht genug. Sie schnappten sich das Mikro von der Bühne und brüllten „We want more…“. Die Zugabenrufe wurden erhört. Eigentlich war nach den Konzerten noch Record Hop mit Twistin’ Sharky angesagt, aber der Club leerte sich recht schnell.
Am Swingin’ Saturday war bedeutend mehr los. Um 21:45 Uhr starteten die JIVE-O-MATICS mit Jumpin, Jive mit Doo Wop- und Swing-Einflüssen. Die vier Musiker und zwei Sängerinnen im Abendkleid spielten die Melodien der 40er – 60er Jahre in einen neuen Groove verpackt. Mit dabei beispielsweise der Song “The lion sleeps tonight”. Ein gelungener Einstieg in den Abend. Die nachfolgenden DESPERADO 5 verbinden verschiedene Elemente des 50´s Rock´n`Roll und Rhythm & Blues zu einem Stil, den die Band selbst als Red Hot Rock´n`Roll bezeichnet. Hamburg wird von den Belinern als ihre zweite Heimat gesehen, daher stießen sie an diesem Abend auf die schöne Stadt an. Leider hatte das Quintett nur 45 Minunten Zeit für ihr Gastspiel und für gute alte Songs, wie “Marie, Marie”.
Eine große Freude waren die hauseigenen STAGE CLUB ALL STARS. Die uniformierten gutaussehenden Herren waren eine echte Augenweide auf der Bühne und spielten brav nach Noten. Trotz einer halben Stunde Verspätung wurden die Songs ” Route 66″, “That Mellow Saxophone” und “Americano” vom Publikum begeistert aufgenommen. Es wurden einige Swingtänzer gesichtet. Der All Stars Sänger hatte noch vom Vortag eine heisere Stimme, da er sich schon mit der Band CHIEF MARTINS verausgabt hatte. Endlich war es soweit, Mr. Cherry Casino and the Gamblers brachten Geschichten rund um das Beziehungsleben, untermalt mit spritzigem Rhythm and Blues und Rock and Roll. Wie immer ging es in den Liedern “Huh Baby”, ” You´re too high for me” und “Did you hear that Door slam?” um die Liebe. In den ersten Reihen jubelte die Menge und Cherry kam um Zugaben nicht herum. Wie am Vortag leerte sich der Stage Club leider sehr schnell, obwohl es aufgrund der Zeitumstellung eine zusätzliche Partystunde gab.
Text: jvo/i.s.o
Fotos: i.s.o
Boppin’B und Rockin’Carbonara am 02.10.06 im Ringlokschuppen, Bielefeld
Das Trio Rockin’Carbonara hatte sich aus Freiburg auf den Weg gemacht den Ostwestfalen im Bielefelder Ringlokschuppen richtig einzuheizen. Doch das war gar nicht so einfach. Sänger und Bassist Nick gab sich mit diversen Coverversionen, wie “You can’t hurry love” oder “Johnny be good” alle Mühe. Doch das Publikum sang nur sehr zaghaft mit. Erst als Nick aus seinem Slapbass “Baby Blue” das Letze herausholte und auch noch mit Hip-Hop-Einlage samt Basecap zum letzen Mitteln griff, ging das Publikum etwas mit.
Doch dann baten Boppin’B die Zuschauer etwas näher an die Bühne zu rücken. Die Band verlangte nach dem Scheisskapellenruf und so kam schnell die vertraute gute Stimmung auf. Die ersten Paartänzer wurden unter den Zuschauern gesichtet. Nach beliebten Songs, wie “Mädcheninternat” oder “If you believe” und einer Menge lustiger Sprüche, gab es noch drei Zugaben. Darunter Hubert Kahs “Sternenhimmel” und “Hey! Ho! Let’s go. ” von den Ramones, sowie ein neuer Titel der fünf Boppins. Im Anschluss an das Konzert folgte die Rockabillyparty in der kleinen Halle des Ringlokschuppens. Hier zeigten sich die Besucher mit Rock ‘n’ Roll und Stroll sehr tanzbegeistert.
Text: i.s.o
Fotos: ak
Musikbox- und Straßenkreuzer-Festival am 27/28.5.06 in Verl-Kaunitz, Ostwestfalenhalle

Was am Samstag recht verregnet begann, wurde spätestens am Abend richtig gut. Kaum war ich am frühen Nachmittag in der Ostwestfalenhalle in Kaunitz angekommen,war ich etwas enttäuscht, dass aufgrund der schlechten Wetterlage nur relativ wenige Fahrzeuge den Weg zum Musikbox- und Straßenkreuzerfestival gefunden hatten. Man musste sich also mehr in der Halle aufhalten und dort zwischen alten Platten, Petticoats, Hausrat und natürlich Musikboxen stöbern. Nachdem ich ein paar Runden im Regen um die Halle ging, um dort die Stände und Fahrzeuge anzusehen, wurde es schon wieder Zeit in das Hotel Liembke zu gehen. Dort gab es einen Super- Record – Hop mit DJane Heidi und Co.. Heidi spielte viel nach Wunsch und im gepflegtem Ambiente des Hotels wurde nicht nur Rock and Roll getanzt. Der Tanzabend war einfach einzigartig. Der Sonntag hat sich dann richtig gelohnt.

Ich zählte mehr als 200 Oldtimer, die jetzt bei Sonnenschein den Weg nach Kaunitz gefunden hatten. Neben Opel Kapitän, Buick, Chevrolet und Ford Mercury wurde meine Sehnsucht nach so einem eigenen Fahrzeug wach. Die Bands Roomates und Downhomers konnten sich aufgrund der verbesserten Wetterlage nun endlich größerer Beliebtheit erfreuen. Und eigendlich war es schade, dass dieser Sonntag so schnell zu ende ging. Für 2007 wünsche ich mir schon Sonnenschein ab Samstag.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
The Meteors am 22.01.06 in der Klangstation Bonn

Mit der üblichen Verspätung tobten die Meteors ab 21 Uhr 10 im Bonn-Bad Godesberger Bahnhof. Die hier gelegene Klangstadion war gut gefüllt. 197 Gäste wollten die selbst ernannten Kings of Psychobilly live sehen. Die Show war gut, hier gibt es nichts zu klagen. Die Band gab bei Songs, wie “I hate people”,” Rawhide” und “Fire Fire” Psychobilly at its best. Vor der Buehne fand wieder das bekannte Kerleschubsen statt und nach nur einer Stunde voller Power war das Konzert der Meteors schon wieder vorbei.

Obwohl sofort “We want more”- Rufe laut wurden, kam die Band nicht noch einmal zurueck. Stattdessen kam der Veranstalter mit der Info, dass er die Band nicht zu einer Zugabe zwingen könne. Meines Erachtens war es etwas unklug von den Meteors keinerlei Zugabe zu geben.So bekam ein ansich gutes Konzert am Ende noch einen negativen Beigeschmack. Sehr schade.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
Rockin’ Round The Christmas Tree am 17.12.2005, Dortmund

Rund 400 Leute rockten an diesem Abend um den Tannenbaum des Dortmunder FZWs. A DooWop and Rockabilly Night stand auf dem Programm und schon im Foyer, der Kommunikationsstätte des Abends, formte der männliche Besucher mit dem Kamm noch einmal die Tolle nach, um der Rockabella im Polkadotkleid zu gefallen. Auf zwei Bühnen wurde feinster Rockabilly geboten. Ein kleines Manko war, dass dies ab und an zeitgleich geschah, so dass man sich schon zerteilen musste, um allen Künstlern gerecht zu werden. In der Halle gaben die Bricats mit gutem 50ies-Style Rock ‘n’ Roll den Auftakt, gefolgt von den Ballroom Rockets im Kellerclub. Dieses Trio hatte “The hottest of American Roots Music” im Gepäck und wem in dem etwas stickigen Club noch nicht warm war, dem wurde es spätestens jetzt.

Mein Favorit des abends waren jedoch Velvetone aus Bremen. Deren Sänger Ray DeVaryo, ein echter King, sorgte mit umgeschlungener Lichterkette und dem x-mas song “It’s merry christmas” für die nötige Weihnachtsstimmung. Und bei Songs, wie “Number Nine Train”, der aktuellen CD, konnte man schon einmal ein Tänzchen wagen. Im Club wurde dann die Surfgitarre ausgepackt, denn die Duetones, bekleidet mit Cowboyhüten, spielten hier Rock ‘n’ Roll und Rockabilly der Bands der 50er/60er Jahre. Einen besonderen Auftritt gab die ACapella Formation “The Crystalairs”. Das “In the Ghetto Cover”- “In Chicago” und der Song “Lauras Stars are shining” hörten sich aus so vielen Männerkehlen einfach wunderbar an. Für Bassstimme Daniel war es der letzte Auftritt und er wurde gebührend verabschiedet.

Nach dem die Band Gallo Pinto im Club ihren Rock-a-Rumba Sound gespielt haben und auch die Spezial Guests The Backbeats, bekannt durch Dick Brave, auftraten, sorgte der Record Hop für einen gelungenen Abschluß des Abends. Erwähnt sei noch, das für 2006 ein Rockabilly-Sommerevent ansteht und natürlich wieder ein Tanz um den Christbaum.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o/ak
Deep Eynde/ Kings of Nuthin’ am 16.12.05 im Bochumer Zwischenfall

Eigentlich war ich diesmal zu diesem Konzert gegangen, um mir hauptsächlichThe Deep Eynde aus Kalifornien als Vorband anzusehen. Die drei Musiker spielten besten Punk ´n’ Roll ihrer beiden Alben “Suicide Drive” und “Shadowland”. .Auch der Song “Suicide Drive”, der einem verünglücktem Freund der Band gewidmet ist, fehlte nicht.

Er klang live aber nicht annähernd so schön, wie erhofft. Den Sänger Fate Fatal hatte ich auch etwas schöner in Erinnerung und war etwas enttäuscht als er seine Totenkopfmaske abnahm. Wir werden eben alle nicht jünger. Die Show jedoch war ein gelungener Auftakt zu dem darauffolgendem Gig von Kings of Nuthin.

Die Band hatte ich erst vor gut zwei Wochen in Köln gesehen. Doch war dieser Auftritt jetzt einfach um Längen besser. Schon nach den ersten zwei Songs wurde ausgiebig Pogo getanzt und auch vor Stagediving nicht Halt gemacht. Die Kings waren wieder zu Acht auf der Bühne, denn auch mit bandagiertem Arm, kann in die Saiten gehauen werden. Songs wie “Women and Cadillacs”, “Shit out of Luck” oder “Nation on Fire” wurden super fetzig vorgetragen.

Apropos Fire. Was in Köln, aufgrund des Clubs, nicht möglich war, trug im Bochumer Zwischenfall zur absoluten “Mörderstimmung” bei, das Klavier und sogar das Waschbrett standen in Flammen.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
Urban Rejects/Kings of Nuthin, Köln – MTC am 30.11.05

Mit leichter Verspätung legten die Urban Rejects um 21 Uhr im gut gefüllten MTC los . Gleich beim ersten Song wurden die Aachener stimmlich von einem Fan auf der Bühne unterstützt. Den british Oi!Punk der Rejects kann man natürlich nicht als Gesang bezeichnen. Das kraftvolle Gebrülle mit der Wut der letzen Jahre, animierte die Fans zum Mitgrölen und Pogo tanzen. Zwischen Songs wie „Urban Rejects“ und „Talent for Trouble“, riss noch eine Gitarrenseite.

Hier konnten die Kings of Nuthin’ aushelfen. Diese konnten sodann die gute Stimmung im MTC für sich nutzen. Die KINGS OF NUTHIN’ sind eine siebenköpfige Truppe, die eine furiose Mischung aus Rockabilly, Swing, Punkrock, Rock’n'Roll zum Besten gab. Die bostoner Jungs haben nicht nur die üblichen Instrumente. Es wird außerdem mächtig in die Klaviertasten gehauen und das Waschbrett geschrammelt, so war es auch an diesem Abend. Der Sänger hat eine Reibeisenstimme, so dass man ihm ein Hustenbonbon reichen möchte. Songs, wie „Let it Burn“ oder „Shit out of Luck“ fetzten gleichermaßen.

Nach 45 Minuten wurde die Band vorgestellt und der Gig beendet. Die Kings ließen sich jedoch nicht lange bitten und gaben noch zwei längere Zugaben. Nach gut zwei Stunden war ein gelungener Auftritt, bei dem dauerhaft die Hütte wackelte, beendet. Alle Dauertänzer sollten versuchen noch einen Auftritt dieser Band zu erhaschen.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o
The Tiki Sea Cruise am 10.09.05 im Hamburger Hafen.

Ab 19 Uhr hiess es Leinen los für die M/S Hedi. An der Brücke 10 der St. Pauli Landungsbrücken fanden sich zahlreiche Tikifans stilecht im Hawaii-Dresscode zusammen, um eine Hafenrundfahrt der besonderen Art zu erleben. Eine ganze Stunde ging es bei bestem Rock’n'Roll und Artverwandtem quer durch den beleuchteten Hamburger Hafen. Vorbei am Musical “Der König der Löwen”, dem Segelschiff Rickmer Rickmers, durch die Speicherstadt und wieder retour.

Jede volle Stunde konnte noch tanzwütiges, seefestes Volk zusteigen und mit Twistin’ Sharky und Seasick Mc Fly an Bord ein Menge Spass haben. Diese Ausfahrt vom Thunder’n'Lightning Rock’n'Roll Club und 20 Flight Rock ist wirklich ein heisser Tipp und absolut wiederholungsbedürftig. Ich freue mich schon, wenn der lange Winter vorbei ist und die M/S Hedi im nächsten Jahr wieder in See sticht.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.
Brian Setzer am 27.07.05 im Kölner E-Werk

Die Luft im Kölner E-Werk ist an diesem Tag gut aufgeheizt. Denn schon die “Damenkapelle” Slapstones aus Schweden sorgte als Support für einen gebührenden Auftakt des Abends. Als jedoch Brian Setzer und die Nashvillains die Bühne betraten, gab es im ausverkaufte E-Werk kein Halten mehr. Im glitzernden rot-schwarzen Flammenanzug spielt Setzer feurigen Rockabilly. Es ist die Rockabilly-Riot Tour, genannt nach dem gleichnamigen Album, und somit eine Hommage an die Interpreten des SUN-Plattenstudios. Aber Brian Setzer und die “Nashvillains” spielen nicht nur Stücke von Carl Perkins, Johnny Cash oder Jerry Lee Lewis. Vielmehr gibt es jede Menge Songs vom Brian Setzer Orchestra und, was mich besonders gefreut hat, alles Wesentliche von den Stray Cats.

Bei Hits, wie “Rumble in Brighton”, “Peroxide Blonde” und nicht zuletzt “Fishnet Stockings”, mit einembemerkenswerten Schlagbass Solo, ist die Freunde gross. Auf seiner Gretsch-Gitarre ist Setzer einfach Meister, Und wer jetzt noch einen Musikwunsch offen hatte, konnte sicher sein, ihn in der Zugabe erfŸllt zu bekommen. Mit “Blue Moon” entließ uns Brian Setzer in die regnerische Nacht. 300
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.
Bochum Total 8-10.07.2005 im Bochumer Bermuda Dreieck

Bereits zum zwanzigsten Male jährte sich das Bochum Total in der Zeit vom 8. bis zum 11. Juli diesen Jahres. Um das Bochumer Kneipenviertel herrschte ein schönes Gedränge. Denn in diesem, sogenannten, Bermudadreieck traten auf vier Bühne von Donnerstag bis Sonntag zahlreiche Bands auf. Und das Ganze auch noch gratis. Leider musste man sich schon für eine Bühne einscheiden, da die Sets gleichzeitig liefen. Besonders interessant war der Samstag. Zahlreiche Schwarzkittel zog es bei bestem Festivalwetter nach Bochum. Hier spielten Faun, ASP, Qntal und das Ich auf der Schattenreichbühne. Das Ich-Sänger Stefan Ackermann präsentierte sich dem begeisterten Publikum diabolisch mit Rot eingefärbtem Körper. Wer hier gebannt lauschte, dem blieb generell nicht viel Zeit auch mal die Geschehnisse auf den anderen Bühen zu verfolgen. Was bei Festivals mit zeitgleichem Ablauf auf ohnehin schwierig ist. Ich verpasste so leider Vollplaybackshow, Die “3 ???”, was ich sehr bedauere. Am Sonntag ging es auf der Schattenreichbühne etwas bunter zu, denn diesmal gab es hier Rockabilly und Artverwandtes vom Feinsten. Jordan’s Drive, aus Dänemark, sorgten in ihnen lustigen Bühnenklamotten sowie ihrer spassigen Show für gute Laune. Sie bereiteten so schon einmal das Terrain für Bpppin B. vor. Diese Band forderte das Publikum zu “Scheisskapellerufen” auf, so dass die Zuschauer aktiv am Konzertverlauf beteiligt waren. Nach Hits wie “Mädchenpensionat” und “Lonely” fielen schon die ersten Regentropfen vom Himmel, dann sorgten äusserst heftige Windböen für kurzfristiges Chaos vor der Bühne. Zum Glück besserte sich die Wetterlage wieder schnell.

Es folgte ein besonderen Auftritt für den Elektoliebhaber auf der WAZ-Bühne. Apoptygma Berzerk aus Norwegen sorgten für einen gelungenen Abschluss es 20ten Bochum Totals. Das Team, nebst Moderator Ingo Schmoll bedankte und verabschiedete sich beim Pubkikum. Fast eine Millionen Besucher hatte das Festival, das um 22 Uhr verstummte. Jetzt wurde in den Kneipen oder bei der Aftershowparty im RIFF weiter gefeiert. Schade, war übrigens noch, dass die Ansage, doch bitte keine Glasflaschen mitzunehmen, von wegen der Verletztungsgefahr, bei den Zuschauern auf taube Ohren stiess. Aber vielleich klappt das ja bei Bochum Total 2006
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.

























